Willkommen in der Irrenanstalt

Der Direktor des Landessonderkrankenhauses zitiert den Herrn Doktor in sein Büro und eröffnet ihm, dass in zwei Wochen eine hohe Delegation aus Brüssel die Klinik besuchen würde. Es verstehe sich von selbst, dass sich das Krankenhaus von seiner besten Seite zeigen werde. Für den geplanten Festakt, auf welchem dem Herrn Direktor der Professorentitel verliehen werden soll, wünscht sich derselbe eine gediegene musikalische Umrahmung, die von Patienten der Klinik unter Leitung des Herrn Doktor dargebracht werden soll. Das Gelingen dieser Veranstaltung würde über dessen weitere Karriere im Klinikum entscheiden. Erfolglos sucht der Herr Doktor nach geeigneten Insassen. In seiner Verzweiflung überredet er schließlich seine Freunde als Patienten einzuspringen und schleust diese auf verborgenen Wegen in die Klinik ein. Ab diesem Zeitpunkt ist für unaufhörliche Turbulenzen gesorgt.

Abschied

Die fünf Musiker kommen von der Beerdigung ihres lieben Freundes Edwin Sackl in das kleine, leere Theater, in dem sie seit Jahren gastieren. Unter dem Eindruck der menschlichen Endlichkeit entspannt sich zwischen ihnen eine irrwitzige Diskussion über den wahren Sinn des Lebens.

 

Josef Huber hat auf der Beerdigung von der Witwe des Verstorbenen heimlich einen Briefumschlag zugesteckt bekommen, über den er partout nicht reden will. Der Herr Doktor wiederum  versteckt in seinem mitgebrachten Koffer Dinge, die er vermutlich vom Friedhof, aus der Kirche und einem Polizeiwagen entwendet hat.

 

Als dann plötzlich die Mutter des Hrn. Doktor, der Pfarrer und die Polizei im Theater auftauchen, gerät die Situation vollkommen außer Kontrolle.

Lebe wild!

Musikkabarett mit Biss!


"Lebe wild!" ist der kraftvolle, eindringliche Aufruf, dem Augenblick  so viel an Lebenslust und Begeisterung abzugewinnen wie nur möglich. Das Leben ist viel zu kurz, um den eigenen, kleinen Befindlichkeiten zu große Aufmerksamkeit zu schenken.


Gehaltvolle, satirische Texte - eingebettet in Musik, die jedes beliebige Genre bedient - wechseln mit luftig leichten, witzigen Conferencen - das ist  SAM unplugged.

À la Carte

Vier, ein wenig in die Jahre gekommene Herren treffen sich zur Generalprobe ihres ersten Konzertes in einem kleinen Revuetheater. Was allen Vieren gemeinsam ist, ist der Traum vom großen musikalischen Erfolg und der Wunsch ihren herkömmlichen Beruf als Kellner in der Gastronomie einmal an den Nagel hängen zu können. Der bevorstehende Konzertabend ist restlos ausverkauft, und es hat sich auch der namhafte Musikmanager Julian Merot für diesen Abend angesagt.
Einziges Problem: Keiner der vier, unvorbereiteten Herren hat sich Gedanken über einen möglichen Programmablauf gemacht. Sich dessen plötzlich bewusst, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, in dem die Nerven bald blank liegen und das Bemühen um eine rasche Lösung in so mancher Panne und hektischer Turbulenz mündet.

Ich lüge nie!

"Ich lüge nie!", behauptet Landwirt Sepp Huber unnachgiebig und ist sich der Widersprüchlichkeit seiner Aussage auch gar nicht bewusst. "Natürlich lügst du!", entgegnet ihm Alex Peter arrogant belehrend. "Wir alle lügen, weil wir damit unser eigenes Leben und das der Anderen erträglicher machen."
"So a Blödsinn!", kontert Sepp Huber verärgert. " I sog immer, wos i ma denk . . ."


Dieser Dialog ist Ausgangspunkt einer musikalischen Reise, auf der SAM unplugged den größeren und kleineren Lügen des täglichen Lebens gehörig auf den Leim gehen. Tolle Musik, die kein Genre auslässt, mit frechen, satirischen, deutschen Texten und urwitzigen Dialogen garantieren einen vergnüglichen Abend, an dem das Lachen im Mittelpunkt steht.